zeichnen sprechen schreiben

26.11.2003–17.01.2004

Die Ausstellung möchte ein Phänomen der neueren Kunstproduktion zeigen, das sich als Pfad visueller Bildproduktion in Option auf Abbildungs- und Theorieverzicht versteht. Es geht daher nicht um Auslegungen von theoriebezogenen kunstkritischen Rezensionen oder um rein literarische Formen, sondern um erweiterte Ausdrucksmöglichkeiten der Kunstproduktion, im besonderen in der visuellen Bildgestaltung. Ein Spektrum unterschiedlicher küntlerischer Schreib- Zeichen- und Sprechweisen wird gezeigt, polarisierend zwischen experimentellen sowie konzeptuellen Auslegungen. Schreiben ist Zeichnen. Zeichnen ist Sprechen.
Als Gruppenausstellung konzipiert, soll sie unterschiedliche künstlerische Positionen zum Thema beleuchten. Sie versteht sich dabei aber nicht als didaktische Auflistung von Schreib-Sprech-Zeichenformen, sondern soll als kreativer, spontaner Anriss gelten, soll neugierig machen auf mehr, und damit in ihrer Form auch den experimentellen und nicht-analytischen Aspekt der künstlerischen Schreib-Arbeit verdeutlichen.